Was sind typische Traumasymptome?

- Beziehungsprobleme und Bindungsstörungen zB. Ängste vor zuviel Nähe zum Partner, Eifersucht, Angst vor Verlassenwerden, ständig wechselnde Partner, gar keine Beziehung haben, nur kurze Beziehungen haben, Angst nicht gut genug zu sein/keinen guten Partner zu verdienen

- Ängste, Phobien, Panikattacken

Man unterscheidet zwischen spezifischen wie zB. Angst vor Spinnen, Platzangst und unspezifischen Ängsten wie zB. nie zur Ruhe kommen können, ständige latente Zukunftsangst haben

- Probleme mit dem Verwirklichen von Zielen und Lebensträumen

- Selbstzweifel, Wertlosigkeitsgefühle

- Permanent erhöhte Wachsamkeit (Hypervigilanz) und Anspannung, Schreckhaftigkeit

- Niedergeschlagenheit, Depression, Sinnlosigkeit, Hoffnungslosigkeit

- Schlafstörungen

- Burn-Out

- PTBS /Posttraumatische Belastungsstörung (Alle hier aufgeführten Symptome können u.U. auch einer PTBS zugeordnet werden)

- Worst Case Szenarios entwerfen/ Immer etwas Negatives erwarten

- Kontrollbedürfnis auf einer Skala von "ziemlich normal" bis pathologisch/zwanghaft

- Gedächtnisprobleme von sich schlecht an Namen erinnern bis zum Fehlen von ganzen Zeitabschnitten

- Lieblos/unbarmherzig sich selbst gegenüber

- Selbstzerstörerisches Verhalten/Selbsthass/Suizidgedanken-versuche

- "Rein körperliche" Symptome und Krankheiten mit seelischen Ursachen

- Suchtverhalten

Hierzu zählen nicht nur Drogen, Alkohol, Nikotin, Essen etc., sondern auch die gesellschaftlich sanktionierten Süchte wie Arbeitssucht, ständige Ablenkung durch Lesen-Fernsehen-Kontakte, Beziehungssucht usw.

 


Was ist ein Trauma überhaupt?

Im Gegensatz zu einem Schocktrauma, also ein zeitlich klar begrenztes, einmaliges  Ereignis wie Naturkatastrophe, Unfall, Überfall etc, entsteht Entwicklungstrauma meistens in der Säuglings- und Kleinkindzeit über einen langen Zeitraum hinweg.

Entwicklungstrauma entsteht, wenn Eltern einfach nicht in der Lage sind, auf die wirklichen Bedürfnisse ihres Kindes einzugehen. Entwicklungstrauma entsteht durch körperliche oder emotionale Vernachlässigung oder wenn Eltern nur die "guten" Seiten ihres Kindes lieben und die unerwünschten mit Liebesentzug beantworten. Und Entwicklungstrauma kann schon allein durch einen überfürsorglichen oder überängstlichen Elternteil hervorgerufeb werden.

 

Entscheidend ist, dass wir als Kinder die Situation mit unseren damals vorhandenen Ressourcen nicht verarbeiten konnten und sie als überwältigend erlebten. Oft erfuhren wir uns als hilflos und ohnmächtig, und unser Nervensystem konnte die belastenden Emotionen nicht bis zur idealen Auflösung prozessieren.

Dazu kommt noch, dass wir als Kinder in den meisten Fällen mit unseren Gefühlen der Verzweiflung, Trauer und Wut völlig alleine gelassen wurden, was ein natürliches Verarbeiten unmöglich machte.

Warum wir oft reagieren wie kleine Kinder...

Stattdessen bildete sich eine Art "Freeze" Zustand im Gehirn und hat zur Folge dass wir noch als Erwachsene oft in die eingefrorenen emotionalen Zustände unseres kleinen  Kindes hineingetriggert, werden. Dann benehmen wir uns nicht wie vernünftige Erwachsene, sondern kindliche und rational nicht erklärbare Reaktionen übernehmen uns. Wer kennt das nicht aus Beziehungskonflikten...?

Aus diesen mit Stress verbundenen Emotionen leiten wir in der Kindheit Glaubenssätze ab, die unser ganzes erwachsenes Leben inklusive unserer Beziehungen bestimmen...

Nach der aktuellen Definition von Trauma können wir davon ausgehen, dass fast jeder Mensch heutzutage Entwicklungstrauma im Gepäck hat, das sich nach Heilung und Nachversorgung sehnt...


Entwicklungstrauma haben mehr Menschen als man denkt...

Kennst du auch den Frust, dass alle Therapien und Workshops zwar einiges an kognitiven Erkenntnissen gebracht haben, aber keine spürbare Verbesserung deines Lebensgefühls?

Schöpfe neuen Mut!

Auch wenn du vielleicht schon eine längere Zeit mit hartnäckigen Symptomen und leidvollen Themen zu tun hast, hat dir für dein Entwicklungstrauma bisher vielleicht einfach nur der richtige Ansatz gefehlt...

 

Traumaheilung braucht den ganzheitlichen Ansatz!

Die meisten heutzutage von den Krankenkassen finanzierten Therapien arbeiten vor allem auf der kognitiven Ebene, sind also linkshemisphärisch gestaltet. Damit lassen sich zwar kognitive Erkenntnisse gewinnen, aber die tief gespeicherten Gefühlszustände der frühen Kindheit bleiben meistens leider unverändert, das Leiden am Leben verändert sich also nicht großartig....

Die von mir verwendeten Methoden arbeiten alle unter Einbeziehung von linker UND rechter Gehirnhälfte! Ganz grob gesagt ist die linke Gehirnhälfte für logisches Denken und alle Formen von Verstandesaktivität zuständig, und die rechte Gehirnhälfte für emotionale, kreative, holistische Aktivitäten.

Mit der kognitiven Arbeit der linken Hirnhälfte kann man (zB. in Gesprächstherapien) meistens nur mit dem expliziten Gedächtnis des Klienten arbeiten, also mit dem Material, dass bewusst erinnert wird.

Mit holistischen Herangehensweisen wie Innerer Kind Arbeit, EMDR, ThetaHealing und körperorientierten Ansätzen wird zusätzlich das implizite Gedächtnis, also das, was bis jetzt unbewusst im Verborgenen lag, einbezogen. Dadurch kann dann auf einer tiefen Gefühls- und Seinsebene positive Veränderung stattfinden.



Und gute Aussichten...

Wenn man, manchmal nach einem sehr langen Weg des Suchens, endlich die richtige und passende Behandlungsmethode gefunden hat, dann kann der Heilungsprozess durchaus mit Siebenmeilenstiefeln vorangehen, das habe ich schon oft erlebt!

Ein Mensch, der sich immer allein gefühlt hat, kann menschliche Verbindung erleben, ein Mensch, der sich immer unsicher gefühlt hat, kann erleben tiefenentspannt durchs Leben zu gehen und vieles Gute mehr.

 Wenn auch Du schöpferisch Dein Leben mitgestalten willst, in Sinnhaftigkeit, Souveränität und Selbstverantwortung auf diesem Planeten leben und morgens beim Aufstehen ein Gefühl freudiger Erwartung an den kommenden Tag haben möchtest...

Dann freue ich mich, dich auf diesem Weg unterstützen zu dürfen!